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Gedenklehrgang in Grassau – Herbert Kropf lebt in den Herzen weiter

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Grassau – vor über einem Jahr verstarb Herbert Kropf. Er war Begründer in zahlreichen südbayerischen Ju-Jutsu Vereinen, begnadeter Theaterspieler, Vollblut-Ju-Jutsuka und Toptrainer. Zum Gedenken an ihn veranstalteten die Grassauer Ju-Jutsuka einen großartigen Lehrgang zu dem sich Freunde, Weggefährten und Fans am dritten Advent in Grassau einfanden.

Mit fast sechzig Teilnehmern war die Halle der Mittelschule Grassau gut gefüllt. Beim Angrüssen standen die Referenten, Ehrenpräsident Dieter Meyer und Walter Knör, zusammen mit Abteilungsleiter Marco Kellermann und Wettkampftrainerin Johanna Weber vorne. Nach der kurzen Begrüßung wurde noch ein von Herbert Kropf selbstverfasstes Gedicht verlesen. Ganz im Sinne von Herbert wurde dieser Lehrgang aber keine Trauerveranstaltung. Im Vordergrund standen die Freude am Ju-Jutsu, die Gemeinschaft und die Erinnerung an einen besonderen Ju-Jutsuka. Den Anfang machte Dieter Meyer. Mit einem randorilastigen Aufwärmprogramm wurde eingeheizt. Auf dem Programm standen zunächst Hebel in der Bodenlage. Schnell wurde klar, dass hier technisches Geschick gefordert ist. Herbert Kropf hatte vor langer Zeit seinen ersten Dan abgelegt. Da saß Dieter Meyer in der Prüfungskommission. Schnell fiel ihm deshalb wieder die eine oder andere Anekdote ein. Und auch einige Klassiker hielten Einzug in das Programm. Spektakulär, der Hosenbodengriff. Mit dem Hinweis der heutzutage eingeschränkten Tauglichkeit aufgrund der aktuellen Mode. Aber auch der Wickelgriff durfte nicht fehlen. Genug zu tun für die Teilnehmer, die sich prima ergänzten. Selbst als Außenstehender konnte man richtig das familiäre und freudige Miteinander spüren. Gute Laune, genau wie es bei den Lehrgängen von Herbert Kropf üblich war. Ebenso, dass Marco Kellermann immer wieder als Vorzeigepartner herhalten musste. In der Mitte des Lehrgangs gab es eine kuchenbuffetreiche Pause. Die Grassauer Ju-Jutsuka hatten halt an alles gedacht. Nach der Pause machte sich der ehemalige Lehrreferent Walter Knör ans Werk. Zur Einstimmung gab es vielerlei Bewegungs- und Koordinationsaufgaben mit dem Luftballon. Sichern, festlegen und das Befreien aus misslichen Situationen war angesagt. Dazu griff Walter tief in die Technikkiste und zauberte immer wieder noch einen weiteren fiesen Hebel aus dem Hut. Wichtig war dabei zur Festigung des Lernerfolges der Partnerwechsel. Alles wirkt unterschiedlich gut oder nicht. Das zeigt sich nur im gegenseitigen Experiment. Langeweile kam dabei nie auf. Entsprechend schnell rauschte die Zeit dahin. Langanhaltender Applaus und die übergreifende Gewissheit, dass Ju-Jutsu mehr als nur Sport ist, schlossen den Lehrgang ab. Herbert Kropf hätte es gefallen.

 

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Matthias Riedel
Medienreferent
Ju-Jutsu Verband Bayern e. V.