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Fachwirt für Konfliktmanagement: Es ist geschafft!

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Oberhaching. Es ist geschafft: Der Ju-Jutsu Verband Bayern (JJVB) hat 16 neue Fachwirte für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung in seinen Reihen.

Am zweiten April-Wochenende ging die zweite Ausbildung zum Fachwirt für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung des JJVB in der Sportschule Oberhaching zu Ende. Nach der erfolgreichen Prüfung halten 16 Absolventen ihr wohlverdientes Zertifikat in Händen.

Das Besondere der Ausbildung - riesiger Bedarf
Was diesen Ausbildungsgang besonders macht: Neben der Vermittlung von Kenntnissen zur »Gewaltprävention an Arbeitsplätzen« ist auch Intervention ein Thema, also praktische Selbstverteidigungs-Techniken. Die werden allerdings situationsbezogen und bewusst »weg von der Matte« gewählt, damit sie auch von Seminarteilnehmern, die keine Kampfsportler sind, angewandt werden können.

Die Fachwirte für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung sind in der Lage, selbständig institutionsübergreifend Maßnahmen (Seminare, Beratungen, Vorträge etc.) zum Thema Gewaltprävention an Arbeitsplätzen durchzuführen. Ein großer Teil der frischgebackenen Fachwirte hat bereits Aufträge für Kurse beziehungsweise Anfragen zu Workshops aus unterschiedlichen Einrichtungen vorliegen.

Anspruchsvolle Ausbildung
Die Ausbildung zum Fachwirt/Fachkraft für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung ist ohne Frage anspruchsvoll. Auf die Voraussetzungen, die in den Zulassungsbedingungen festgelegt sind, wurde während der Präsenzphase aufgebaut. Die Vor- und Nachbereitung der Inhalte nahm noch viel zusätzliche Zeit in Anspruch. Allerdings konnten sich die Teilnehmer die Zeit dafür frei einteilen und an die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse anpassen. Das Referententeam war auch außerhalb der Präsenzphasen für die Ausbildungsteilnehmer immer ansprechbar.

Neben einer schriftlichen Prüfung war auch ein Praxisprojekt in einer Einrichtung (Feuerwehr, Krankenhaus, Rettungsdienst, Schule, oder Behörde) zu planen und nach Möglichkeit durchzuführen. Darüber musste eine schriftliche Ausarbeitung angefertigt und zusammen mit dem Ergebnis des Projekts der Prüfungskommission vorgestellt werden. In der Prüfung zeigte sich, wie erfolgreich die Ausbildungsinhalte an den Mann/an die Frau gebracht worden sind.

Gute bis sehr gute Ergebnisse
Von den Prüflingen des zweiten Ausbildungsgangs wurden durch die Bank gute bis sehr gute Ergebnisse geliefert. Ausbildungsleiter Fritz Schweibold war beeindruckt. Die schriftlichen Ausarbeitungen der Praxisprojekte, die den Prüfungskommissionen vorgelegt wurden, glichen teilweise Bachelorarbeiten.

Bei der Präsentation ihrer Projekte zeigten die angehenden Fachwirte eine angenehme Mischung aus Kompetenz, Souveränität, Authentizität und Bescheidenheit. Da stand kein Entertainer oder Selbstdarsteller auf der Bühne. Es war deutlich zu spüren, dass für die Prüflinge der Anspruch im Vordergrund stand, ihren eigenen Kursteilnehmern etwas mitzugeben, was deren Leben nachhaltig verbessert.

Diese Fachwirte können wir mit gutem Gewissen als Botschafter des Ju-Jutsu »auf die Menschheit loslassen«. Wir wünschen allen viel Freude und Erfolg mit ihren neuen Aufgaben.

Die nächste Ausbildung findet ab August 2018 in der Sportschule in Bad Blankenburg statt und steht dann Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet offen. Für Fragen steht der Ausbildungsleiter Fritz Schweibold (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

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Bericht und Fotos: Eva Straub