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Hanbo-Jutsu auf dem Weg nach Bayern

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Bad Blankenburg. Hanbo-Jutsu ist auch in Bayern auf dem Vormarsch. So ist Alexander Ecker, Hanbo-Beauftragter des Ju-Jutsu-Verbandes Bayern (JJVB), jetzt erster lizenzierte Hanbo-Prüfer in Bayern und stellte sich unseren Fragen.

Drei Bayern haben Anfang März an dem Bundeslehrgang Hanbo-Jutsu in Bad Blankenburg teilgenommen. Auf dem Lehrplan standen: Techniktraining intensiv, Anwendungsformen Hanbo und Kata. Ecker: »Wir hatten viel Spaß, auch wenn der Samstag mit knapp acht Stunden auf der Matte anstrengend war.«

Gekrönt wurde der Lehrgang am Sonntag mit dem 1. Kyu Hanbo-Jutsu für Jens Kasperan und mit der ersten Hanbo-Jutsu Prüferlizenz in Bayern für Alexander Ecker.

von links: Wolfgang Dittmer (FC Fasanerie-Nord e.V. München), Alexander Ecker (SV Lohhof e.V.) und Jens Kasperan (SV Kumhausen e.V.)

 

Kurzinterview mit Alexander Ecker

Was fasziniert Dich an Hanbo?
Es ist eine ideale Ergänzung des Ju-Jutsu, da alle Bewegungsformen, Würfe Hebel und sonstige Abwehrhandlungen im Prinzip identisch sind, der Hanbo dient der Unterstützung bei den meisten Techniken.

Warum sollte jemand Hanbo zumindest einmal ausprobieren?
Wenn jemand schon länger Ju-Jutsu betreibt, könnte es sein, dass er müde wird, immer wieder dasselbe zu trainieren. Hier bietet Hanbo eine ideale Ergänzung. Man kann Neues üben und lernen und bekommt möglicherweise neuen Spaß am Training.
Ich selbst hatte mich in der Vergangenheit viel mit dem Stock beschäftigt, war das doch früher (vor dem Ju-Jutsu Prüfungsprogramm 2000) auch ein wichtiger Bestandteil der alten Prüfungsordnung bei den höheren Dan-Graden. Ich hatte so viel Spaß daran, dass ich mich etwa sieben Jahre lang mit Kobudo beschäftigte (Hanbo, Bo, Tonfa, Kama, Sai). Als Hanbo-Jutsu beim DJJV aufgenommen wurde, habe ich mich einfach des Themas angenommen, weil ich weiß, wie viel Spaß ich damit hatte.

Warum hast Du die Prüferlizenz erworben?
Die Prüferlizenz ist eine Konsequenz meines Ziels, Hanbo-Jutsu in Bayern voranzubringen. Es ist schon ziemlich aufwendig, wenn man sonst wegen jeder Prüfung (selbst Gelbgurtprüfung) in eines der benachbarten Bundesländer fahren muss. Ich selbst hatte meine Prüfungen in Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Wenn das Thema Hanbo-Jutsu in Bayern Fuß fassen soll, dann müssen die »Hürden« dafür möglichst klein sein.

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JJVB / Fotos: Alexander Ecker