Stützpunkttraining: Aus der Distanz in den erfolgreichen Infight

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Germering. Sven Wiedemann, 4. Dan Ju-Jutsu und Mitglied im Lehrteam des JJVB, war aus Freilassing angereist und konnte 20 Ju-Jutsuka zum ersten Stützpunkttraining des Jahres und zum Thema „Übergänge aus der Distanz in den Infight“ begrüßen. Gleich zu Beginn machte Sven deutlich, dass das Thema für alle Graduierungen im Rahmen der Komplexaufgaben und/oder freien Anwendungsformen wichtig ist.

Nach dem kurzen, aber knackigen Aufwärmen ließ Sven zunächst einmal paarweise Atemitechniken üben. Dabei wurde schnell deutlich, dass gerade Techniken (wie Stöße) den Partner eher „wegtreiben“ und damit die Chance für einen Wurfansatz verschlechtern.

Für das Training empfahl Sven, sich zunächst auf die letzte Atemi zu konzentrieren, die den Partner in eine ideale Wurfposition bringt. Das wurde mit einem Ellenbogenschlag als Vorbereitung für ein Beinstellen, mit einem Schlag zur Schulter als Griffansatz für einen Wurf nach vorne und mit einer Atemi zur Körpermitte als Vorbereitung für einen Selbstfallwurf geübt.

Im letzten Teil des Stützpunkttrainings verließ Sven den Themenbereich des Techniktrainings und zeigte an zwei Beispielen, dass das gezielte „in den Gegner Hineingehen“ auch im Rahmen der realistischen Selbstverteidigung durchaus eine erfolgversprechende Strategie darstellen kann.

Nach schweißtreibenden zwei Stunden verabschiedete Sven die Teilnehmer in das (wie immer) wohlverdiente Wochenende.

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Bericht und Fotos: Uwe Wolff