Stützpunkttraining: Abwehrstress im Dunkeln

Germering. Beim letzten Stützpunkttraining des Jahres kamen die Teilnehmer in Germering gehörig ins Schwitzen. Schließlich ging es um Abwehrtechniken, die auch im Dunkeln und blind zu beherrschen waren. Referentin Marlies Huber (4. Dan), die kurzfristig für den verhinderten Holger Kahlert eingesprungen war, konnte dazu 14 hochmotivierte Ju-Jutsuka aller Graduierungen begrüßen.

Das Thema „Abwehrtechniken“ wurde mit dem Unterarmblock nach außen eröffnet. Im Hinblick auf die sinnvollen Folgetechniken legte Marlies besonderen Wert auf einen stabilen Stand und darauf, als Verteidiger mit der Abwehrtechnik Druck aufzubauen, der später für das anschließende Beinstellen genutzt wurde. Auch bei der Abwehr mit dem Unterschenkel achtete Marlies besonders auf die korrekte Ausführung, um die Bewegungsenergie für eine sinnvolle Folgetechnik, einen Wurf nach vorne, zu nutzen. Im dritten Teil wurden die behandelten Abwehrtechniken nun kombiniert.

Die geübten Abwehr- und Folgetechniken ließ die Referentin anschließend mit aufgesetzten Schlafmasken blind gegen angesagte Angriffe trainieren. Die Teilnehmer setzten das Geübte hoch konzentriert um.

Abschließend hob Marlies den Stresslevel nochmals an: In abgedunkelter Halle, nur spärlich mit wenigen Taschenlampen beleuchtet, mussten sich die Teilnehmer in hoher Frequenz ständig wechselnden Angreifern mit den geübten Abwehrtechniken erwehren.

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Bericht und Fotos: Uwe Wolff

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