Kata-Lehrgang: Berührungsängste müssen nicht sein

Regensburg. Die Kata – meistens ein Thema, mit dem sich Ju-Jutsuka erst beschäftigen, wenn sie sich auf die Prüfungen zum 4. und 5. Dan vorbereiten. Daher war es sehr erfreulich, dass Katareferent Dr. Florian Seidl auch Weiß- und Farbgurte als Lehrgangsteilnehmer beim Budokan Regensburg begrüßen konnte. Je früher man sich dem Thema nähert, desto weniger Berührungsängste gibt es später damit.

Der Fokus des Lehrgangs lag auf der Kodokan Goshin Jutsu no Kata, einer der beiden traditionellen Katas im Ju-Jutsu. Der Schwerpunkt liegt hier auf Selbstverteidigung: Es werden Angriffe mit und ohne Kontakt sowie mit Dolch, Hanbo und Schusswaffe trainiert. Die ganze Kata ist sehr dynamisch und weniger traditionell wie die Kime-no-Kata.
Florian gab zu Beginn eine kleine Einführung zu den Ursprüngen und Zielen der Kata. Dann ging es gleich in die Praxis: Anhand einiger ausgewählter Kombinationen aus den zwei Technikgruppen Angriffe mit und ohne Kontakt fand jeder schnell den Einstieg ins Katatraining.

Nach der Kaffeepause konnten sich die Teilnehmer, die die Kata bereits komplett kennen, gezielt dem Ablauf und dem Feinschliff widmen, während die anderen Teilnehmer sich den drei Angriffen mit dem Dolch stellen konnten.

Es war ein rundum schöner Lehrgang, bei dem – ganz im Geiste der Kata – sehr konzentriert und partnerschonend gearbeitet wurde. Beim nächsten Landeslehrgang Kata im Frühjahr wird voraussichtlich wieder die Kime-no-Kata im Fokus stehen.

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Bericht: Alex Köhler // Bilder: Dr. Florian Seidl

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