Landeslehrgang Technik: Auf die Feinheiten kommt es an

Nürnberg. Auf dem Programm des Lehrgangs „Kyu-Training“ standen neben den Themen der Ausschreibung – Dreierkontakt und Hebel – auch noch eine freie Technikwahl der Teilnehmer. So wurde den 24 Teilnehmern vom 6. Kyu bis zum 1. Kyu ein buntes Programm geboten.

Los ging es mit einem kurzen Aufwärmen, bei dem alle auf Betriebstemperatur kommen konnten, bevor Lehrteammitglied Andi Kaufmann gleich mit dem Dreierkontakt gegen Schlag von außen begann. Dabei legte Andi nicht nur Wert auf eine korrekte und saubere Ausführung der Technik, sondern vor allem auch auf das Verständnis, wofür der Dreierkontakt eigentlich gedacht ist. So soll dieser dazu dienen, einen konsequent durchgezogenen Schlagangriff abzuwehren und sich selbst gleichzeitig in eine gute Ausgangsposition für Folgetechniken zu bringen. Mit jeder Menge technischer Details und immer wieder der Ermahnung, das Ganze langsamer zu trainieren, um Feinheiten zu verbessern, wurde der Dreierkontakt noch gegen einen geraden Fauststoß und gegen den Ellbogenschlag ausgebaut.

Das Thema Hebeltechniken griff Alex Köhler anschließend mit einem Hebel auf, den alle Teilnehmer gut kannten: den Armstreckhebel über die Schulter. Doch so sehr der Hebel auch bekannt und beliebt ist, die beiden Referenten fanden auch hier genügend Feinheiten, auf die es zu achten gilt. Um bei dieser Technik nicht immer in der gleichen Transporttechnik zu enden, gab es hier noch einen umgekehrten Kipphandhebel als Abschluss der Technik.

Doch damit noch nicht genug: Mit einem nahtlosen Übergang wurden die Teilnehmer anschließend an den immer wieder schweren Körperstreckhebel herangeführt. Auch hier merkten alle recht schnell, dass es diese Technik in sich hatte und viel Aufmerksamkeit und Feingefühl benötigt.

Nach einer kurzen Pause standen die Wünsche der Teilnehmer auf dem Plan. Passenderweise wurden unter anderem auch gleich Weiterführungen von Hebel gewünscht. So konnten die Hebel in einem neuen Kontext geübt und weitergeführt werden. Aber auch bei der Weiterführung von Würge-Techniken standen alle vor der Herausforderung, wirkungsvolle Verhinderungen sowie effiziente Folgetechniken zu finden. Unter der Hilfestellung der Referenten wurde hier für viele Probleme eine Lösung gefunden. Weiter ging es anschließend mit der Abwehr mit der Fußsohle gegen einen Tritt zum Schienbein, einem knappen Exkurs zum Schulterrad sowie zum Abschluss der großen Innensichel.

 

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Bericht: Kathrin Huber // Fotos: Christof Burtea

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