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Furth -
Vom 22. Juli bis 07. August waren im Rahmen des deutsch-japanischen
Sportjugendaustausches sechs japanische Sportler und deren Betreuer zu Gast in
Landshut. Zwei von Ihnen, die aus der Katastrophenregion Fukushima stammen,
verbrachten die erste Woche ihres Aufenthalts bei Further Ju-Jutsu-Familien.
Betreut wurde die Delegation von einem Team der BSJ um Kreisjugendleiterin
Traudl Brandstetter und Kreisjugendsprecher Jan Schweibold. In den Gastfamilien
lernten die Gäste die bayerische Lebensart kennen und fühlten sich rundum
wohl.
Neben
diversen Ausflügen, Besichtigungen und offiziellen Empfängen nahm die
Delegation auch am Training im Further Dojo teil. DJK-Jugendleiter Fritz
Schweibold hatte mit den Jungtrainern Jan Schweibold und Florian Riemer ein
flottes Trainingsprogramm für die Gäste gestrickt. Beeindruckt zeigten sich
die Sportler von der japanischen Flagge und den Schriftzeichen im Trainingsraum.
Nachdem für alle Teilnehmer ein passender Gi gefunden worden war standen Aufwärmen
mit Musik, Hallenhockey, Gymnastik und Erlernen des Handballenstoßes auf dem
Programm. Die jungen Sportler und ihre deutschen Begleiter waren mit großem
Engagement bei der Sache und lernten die Grundtechnik sehr schnell. Nach dem Üben
am Medizinball und den Bruchtestbrettern gab es als Schmankerl den ultimativen
Bruchtest mit echten Holzbrettern. Spätestens hier wurde den Trainern bewusst,
dass einige der Gäste mit ihren Kenntnissen tiefgestapelt hatten. Beim
Durchschlagen der Bretter legten sie ihre Zurückhaltung ab und zeigten ihr
ganzes Können. Aber auch die deutschen Trainingspartner hatten in dem Blitzkurs
den Handballenstoß gelernt und schafften die Aufgabe. Die Teile der
durchgeschlagenen Holzbretter wurden mit Namen, Unterschrift, Ort und Datum
versehen und später als Trophäen mit nach Hause genommen. Die
Abteilungsleitung hatte aber für die Gäste noch eine kleine Überraschung
parat. Alle bekamen von den Trainern das Maskottchen der Deutschen
Ju-Jutsu-Jugend, den Drachen Ju-Ju, mit entsprechendem Namensbutton überreicht.
Darüber freuten sich die jungen Sportlerinnen und Sportler ganz besonders. Dem
Delegationsleiter überreichte Fritz Schweibold zur Erinnerung an den
Trainingsnachmittag ein Geschenk mit dem Emblem der Further Ju-Jutsu Abteilung.
Im Gegenzug wurde vom japanischen Delegationsleiter der offizielle Wimpel des
diesjährigen Sportjugendaustausches überreicht. Dies stellte eine besondere
Wertschätzung dar, denn der Wimpel wurde im Verlauf des 3-wöchigen Aufenthalts
sehr sparsam und nur an „Offizielle“ vergeben. Auch die beiden Jungtrainer
erhielten von den Gästen aus dem Fernen Osten Geschenke. Während der Zeremonie
des Geschenkenaustauschens gab es auf beiden Seiten feuchte Augen. Bei der
Verabschiedung kullerte sogar das eine oder andere Tränchen, waren einige der
Japaner doch fast schon ein Teil der Ju-Jutsu Familien geworden. Dann war der
Nachmittag vorbei und die Japaner kehrten in ihre Gastfamilien zurück.
Zum
Schmunzeln war die Äußerung des Delegationsleiters, Kuturnori Yamamoto, als er
nach einem Aufenthalt in München nach Furth zurückkehrte: „This ist my town!“
und dabei eine Hand aufs Herz legte. Zwischenzeitlich
ist die Sayonara-Party auch schon vorbei und die Further Ju-Jutsuka denken noch
gerne an die Stunden mit ihren asiatischen Freunden.

Fritz
Schweibold
DJK Furth
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