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Ju-Jutsu im IHK-Sommercamp 2011

Das IHK-Sommercamp startete auch in diesem Jahr erfolgreich in Waldmünchen. Das von der IHK München und der Agentur für Arbeit geförderte Projekt dient dafür den Jugendlichen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Freiwillig opferten 38 Jugendliche aus Münchner Haupt- und Mittelschulen die ersten drei Wochen ihrer Ferien um im nächsten Jahr einen guten Abschluss hinzulegen. Der Vater dieses Projektes ist Professor Doktor Kurt Czerwenka von der Universität Lüneburg. Er bereist jedes Camp und beurteilte es in diesem Jahr mit der Note „sehr gut“. Auch eine Ju-Jutsu Einheit besuchte er und war gleich als fairer Schiedsrichter beim Bodenrandori im Einsatz.

Drei Wochen wurden Jugendliche intensiv in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen betreut und gefördert. Sie machten große Fortschritte in Mathematik und Deutsch und auch die Lesefähigkeiten konnten manche bis zu drei Jahrgangsstufen verbessern. Zusätzlich hatten die Jugendlichen Auftreten, Coaching, Englisch, PC und Sport. Am späten Nachmittag konnten sie sich in den Projekten Tanz, Schauspiel, Werkstatt, Band und Promotion ausleben. Mit dem Abschluss des Sommercamps endet die Betreuung nicht: Die Jugendlichen werden noch ein Jahr lang auf ihrem Weg betreut, damit er in eine erfolgreiche berufliche Laufbahn führt.

In diesem Jahr war auch wieder Andrea Ordner mit Ju-Jutsu beteiligt. Ju-Jutsu passt bestens zu diesem Projekt. Die Teilnehmer sollten lernen schonend und respektvoll mit ihren Trainingspartnern und Trainern umzugehen. Die Jugendlichen lernten ihre Grenzen und eigenen Kräfte zu erkennen.

Wir begannen mit den ersten Schlagtechniken. Auf Schlagpolster konnten sie ihren Kräften freien Lauf lassen und sich auszupowern. Alle Teilnehmer fanden daran großen Spaß, so konnten sie am Ende der Einheit eine Kombination auf den Schlagpolstern.

In den weiteren Trainingseinheiten lernten die Jugendlichen die Fallschule, wie Sturz seitwärts und die Rolle vorwärts. Im Anschluss erwarben die motivierten Teilnehmer Kenntnisse im Wurfbereich. Eine Gruppe konnte am Ende der Einheit den großen Hüftwurf ansehnlich vorzeigen. Auch die Fallschule wurde hier perfektioniert.

Die Hebeltechniken, welche mit Fassangriffen geübt wurden, machten allen viel Spaß. Gerade hier wurde deutlich wie rücksichtsvoll sich die Teilnehmer inzwischen gegenüber ihren Trainingspartnern verhielten. Sie konnten die Angriffe durch Hebeltechniken abwehren, verletzten jedoch den Trainingspartner nicht.

Die Jugendlichen erlernten auch unerwünschte Griffe eines Angreifers zu lösen oder zu sprengen.

In den letzten Einheiten wurden alle Techniken in einem Parcours wiederholt. Dort konnten wir deutlich sehen wie die Techniken umgesetzt wurden. Das Trainerteam mit Andrea Ordner, Matthias Wittig, Pia Arend und Lena Ordner war begeistert was die Jugendlichen innerhalb den 6 Trainingseinheiten gelernt haben.

In Wettkampf- und Randoriformen konnten die Teilnehmer ausprobieren was sie gelernt haben und ihre Kräfte messen.

Von Anfang an war der Respekt bei allen männlichen und weiblichen Jugendlichen gegenüber den Trainerinnen und Trainer da. Es gab keinerlei Probleme oder Reibereien.

Herausragend gut machten die Gruppen mit. Sie waren immer mit vollen Einsatz dabei und erlernten sehr viele Techniken. So sollte auch die Zukunft viel Erfolg bringen. Zu wünschen bleibt dies auf jeden fall.

 

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Andrea Ordner
Frauenbeauftragte JJVBayern

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