Navigator: Hauptseite JJVB > Berichte > Kursleiter "Nicht Mit Mir!" Teil 1 am 28./29.05.2011 in Neunburg vorm Wald

 

Neue Kursleiter für  Bayerns Vereine – Spaß, Ju-Jutsu und volles Programm

 

Neunburg vorm Wald - Am letzten Mai-Wochenende trafen  sich in Neunburg vorm Wald 20 bayerische Ju-Jutsu- und Judoka  zum 1. Modul der  Kursleiterausbildung 2011  „Nicht mit mir! – Starke Kinder schützen sich“.

Nachdem alle angekommen waren gab es eine etwas andere Vorstellungsrunde, bei der sich nach dem Zufallsprinzip (und das klappte – fast) Pärchen fanden und ein Partnerinterview durchführten. So erfuhr man etwas von seinem Partner und umgekehrt. Danach wurde der jeweils andere Partner mit einem „Namenscrabble“ im Plenum vorgestellt.  Schon war das Eis gebrochen und man fand gemeinsam schnell in den Kurs. Dennoch hatten die Veranstalter etwas Sorge, was sich aber im Laufe der beiden Tage als völlig unbegründet herausstellen sollte. Denn, um es vorweg zu nehmen, die Organisation war „aller erste Sahne“! Sowohl von den Teilnehmern als auch von der Kursleitung hagelte es nur Lob. Das gilt für den Seminarraum, die Hallen für die praktischen Einheiten, die Unterbringung, die Versorgung usw.

Die Kursleiter Annemarie Besold und Fritz Schweibold mussten ein kompaktes Programm an beiden Tagen unterbringen, was durch die Disziplin und das Engagement der Teilnehmer jedoch nicht besonders schwierig war. Trotz des engen Zeitrahmens blieb noch reichlich Zeit für  Erfahrungsaustausch und Gespräche. Das Kurssystem und Aktuelles zum Thema „Gewalt und Gewaltprävention“ in Form von Zeitungsartikeln und aktuellen Statistiken waren der Einstieg . Am Samstagnachmittag fand parallel zur Kursleiterausbildung ein Jugendlehrgang statt, dessen Zuspruch vielleicht etwas reger hätte ausfallen dürfen. Trotzdem stellte Annemarie ein kurzweiliges Programm für die Jugendlichen und ihre Betreuer zusammen während Fritz sich mit den Teilnehmern der Kursleiterausbildung  mit einfachen Techniken zur Selbstverteidigung beschäftigte. Auch die Frage „Was ist Ju-Jutsu?“, die als schriftliche Reflexion Hausaufgabe bis zum Modul 2 im September ist, wurde durchaus kontrovers diskutiert.

Danach fand eine Einheit mit den angehenden Kursleitern und den Teilnehmern des Jugendlehrgangs statt. Dabei konnten die Kursteilnehmer bereits Erlerntes umsetzen und ausprobieren.

Abschließend fand die Einheit „Sexuellen Missbrauch verhindern“ statt und der erste Tag war wie im Flug vergangen. Zum Abendessen traf man sich in der Pizzeria und der rege Austausch ging dort weiter. Am Sonntag standen dann zunächst theoretische Einheiten auf dem Stundenplan wie der methodische Aufbau des Kurssystems und der 2. Teil „Sexuellen Missbrauch verhindern“  mit Vorstellung entsprechender Materialien und Methoden der Vermittlung. Nach dem Mittagessen ging es noch einmal in die Turnhalle, wo bereits erste Unterrichtsversuche durch die  Teilnehmer stattfanden. Abschließend gab es noch eine Besprechung und eine kurze Feedbackrunde in der verschiedene Fragen beantwortet und Anregungen für das 2. Modul im Herbst  gegeben wurden.

Für die Referenten war die Rückmeldung durchaus wichtig, dass die beiden Tage jede Menge Spaß gemacht haben und „niemand in den Dreck getaucht“ wurde (Insider!)

Die Gastgeber bedankten sich bei den  Referenten mit einem kleinen, regionalen Geschenk. Die Teilnehmer verabschiedeten sich am frühen Abend in alle Richtungen Bayerns und freuen sich bereits auf das Modul 2 im September, wieder im schönen Neunburg vorm Wald oder beim Bayernseminar im Oktober, bevor es zur abschließenden Prüfung noch einmal nach Neunburg geht.

 

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Fritz Schweibold

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