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Saisonauftakt der nordbayerischen Wettkämpfer in Nürnberg

 

Nürnberg – Nach den Südbayern ermittelten am letzten Wochenende im Februar nun die Nordbayern ihre Meister. Die Nürnberg Ju-Jutsuka waren wieder mit der Ausrichtung der Meisterschaft betraut und lieferten eine perfekte Organisation ab.

Gekämpft wurde auf drei Matten. Leider blieb die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurück. Dennoch gab es interessante Kämpfe zu sehen.

Bei den Senioren gab es wenige Überraschungen. Die Favoriten konnten sich größtenteils in ihren Klassen durchsetzen. Als Multitalent erwies sich dabei wieder Wilhelm Siegemund vom TSV Burgebrach. In seiner Klasse männlich Senioren bis 77 Kg zeigte er sich in guter Form. Der Herzogenauracher Matthias Rossberg zeigte sich ausdauernd und zäh, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Insgesamt war diese Klasse sehr dynamisch am Start, was auf interessante Kämpfe bei der Bayerischen Meisterschaft schließen lässt.

Auch die Klasse bis 69 Kg zeigte sich recht forsch im Antritt. Der Nördlinger Christian Bold meldete sich eindrucksvoll als Anwärter für den Meistertitel. Selbst Gerhard Mende vom SV Oberdürrbach als langjähriger erfolgreicher Kämpfer kam gegen ihn nicht an. Auf dem dritten Platz fanden sich Johannes Aumüller vom LKS Gerolzhofen und neu im Landeskader Felix Domhöver vom TV Hilpoltstein.

Die Jugendklassen waren auch dieses Jahr wieder bunt gemischt. Die erfolgreichste Bilanz konnte JJ Herzogenaurach vorweisen. Jedoch sind die Kids und Jugendlichen des LKS Gerolzhofen stark auf dem Vormarsch. Es bleibt spannend.

Der Bereich Duo litt etwas unter der mangelnden Beteiligung. So standen sich bei den Senioren mit Angela Straub und Sophie Gens vom SV Oberdürrbach und dem Team des Post SV Nürnberg Susanne Buchner und Alexander Köhler zwei äußerlich ungleiche Paare gegenüber. Wenngleich das erste Team trotz Dynamik Abstriche in der Vielseitigkeit zeigte, gelang es diesem, in der Gesamtwertung zu überzeugen.

Die Arbeit von Landestrainer Duo Mike Blatt und Silvia Böhling zeigt bleibende Erfolge. Die Technikauswahl für die jeweiligen Paarungen ist stimmig und individuell angepasst.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass Steigerungen möglich sind. Somit gibt es durchaus noch Raum für Nachwuchsarbeit.

 

>Bildergalerie>

>Ergebnisse>

 

Matthias Riedel
Medienreferent Ju-Jutsu Verband Bayern e. V.

Fotos:
Holger Heubeck
Matthias Riedel

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