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Seitenwechsel
in der Prüfung
Hilpoltstein
- Prüfer braucht ein jeder Verein. Oft herrscht jedoch Mangel vor. Umso
erfreulicher ist es, wenn sich erfahrene Ju-Jutsuka dieser Aufgabe stellen und
so zur Wissensvermittlung und Motivation in den Vereinen beitragen. Denn die
Kyu-, bzw. Dan-Prüfung ist und bleibt ein zentraler Anreiz im Ju-Jutsu.
So trafen
sich noch im Januar zwölf Ju-Jutsuka aus ganz Bayern im mittelfränkischen
Hilpoltstein ein, um sich bei Prüfungsreferent Hans Sperl alle Informationen für
die erfolgreiche Prüfung, dieses Mal auf der anderen Seite sitzend, zu
erlangen.
Der erste
Teil wurde mit der Einarbeitung in verschiedene Ordnungen und Regelungen rund um
das Thema Prüfung verbracht. Dank der elektronischen Prüfungsliste, die eine
enorme Unterstützung in der Vorbereitung bietet, hält sich nun auch die
Einweisung in Grenzen.
Nachmittags
stand dann die praktische Ausbildung auf dem Plan. Dem Prüfer wird hohe
Konzentration und ein geschultes Auge abverlangt. Dazu ist es unablässig, dass
die eigene Technikvorstellung richtig und prinzipientreu ist.
Die
Teilnehmer hatten zwar ausreichend Zeit sich ein Feedback vom Prüfungschef zu
holen. Jedoch zeigte sich, dass der Schlüssel zum erfolgreichen Prüfersein
auch in der Erfahrung liegt. Somit kann die Erlangung der Prüferlizenz nur ein
erster Schritt sein.
Die
Vereine können sich über neue Unterstützung und Bereicherung im Sportbetrieb
erfreuen.

Matthias
Riedel
Medienreferent Ju-Jutsu Verband Bayern e. V.
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