Navigator: Hauptseite JJVB > Berichte > Bayerncamp 2010 vom 05.-08.08.2010 in Amberg

 

Bayerncamp 2010

 

Amberg – Nach 2007 war die Ju-Jutsu Jugend Bayern nun schon zum zweiten Mal in Amberg zu Gast. Unter der bewährten Ausrichtung des Teams des JJV Amberg mit Cheforganisator Walter Eger liefen die Vorbereitungen reibungslos. Ein Dank geht auch an die unterstützenden Vereine PostSV Nürnberg und TSV Schwandorf für die Mattenleihgabe.

Die Anziehungskraft des größten Ju-Jutsu Jugendcamp in Europa bleibt ungebrochen. Somit fanden gut 250 Teilnehmer und Betreuer den Weg in die Oberpfalz.

Begeistert zeigte sich auch der zweite Bürgermeister der Stadt, Herr Michael Cerny, der in seiner Begrüßungsansprache das Engagement der Amberger Ju-Jutsuka lobte. Auch Verbandspräsident Rainer Riedel begrüßte die Teilnehmer und stattete dem Bayerncamp einen ausführlichen Besuch ab.

Der Anreisetag gestaltete sich ereignisreich. Gleich nach dem Zeltaufbau und einer kleinen Stärkung lief der Trainingsbetrieb an. Vielfältige Angebote boten für alle Leistungsstufen das richtige Programm. Erfreulich war auch, dass gut ein Drittel der Teilnehmer neu beim Bayerncamp war. Auch bei den Trainern gab es einige Neueinsteiger, denen das Debüt gut gelang. Abends konnte dann noch unter fachkundiger Leitung die historische Altstadt erkundet werden. Eine besondere Führung gab es zielgruppengerecht für die Kleinsten. Der Tag war lang, trotzdem herrschte auf dem Zeltplatz noch lange reger Betrieb. Als es dann ruhiger wurde, öffnete der Himmel seine Schleusen.

So sollte es am zweiten Tag dann auch weiter gehen. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Der Trainingsbetrieb startete in der Früh. Wettkampf, Technik, Spiel und Spaß standen auf dem Stundenplan und luden ein, sich aktiv zu beteiligen. Der Nachmittag wurde zum Baden genutzt. Glücklicherweise war das Amberger Kurfürstenbad auch für Innenbetrieb ausgelegt. Das war auch dringend notwendig bei dem durchaus ergiebigen Dauerregen. Aber auch darauf richtete sich die Campgemeinschaft ein. Niemand musste letztlich in einem nassen Zelt hausen. Erfreuliche Ergebnisse gab es am Abend zu vermelden. 15 Kinder und Jugendliche legten erfolgreich die Prüfung für das Jugendsportabzeichen ab. Auch gab es für einige Fleißige die Möglichkeit unter fachkundiger Leitung das Prüfungsprogramm zu verbessern.

Für die Trainer und Betreuer bot unter anderem der Samstag einen Schwerpunkt. Fritz Schweibold gab Einblick in die Präventionsarbeit und nahm sich dem Thema Zivilcourage an. Rosina Erhardt gab ihre Erfahrungen aus dem Projekt Rangeln und Raufen weiter.

Ein besonderer Tag für die bayerische Ju-Jutsu Jugend war dieser Tag zudem, da an dessen Nachmittag das Junior-Team der Ju-Jutsu Jugend gegründet wurden. Acht motivierte junge Ju-Jutsuka aus ganz Bayern fanden sich zusammen und werden sich in die Jugendarbeit einbringen. Ein gesonderter Bericht folgt. Auch im Freizeitbereich konnte ein Alternativprogramm gefunden werden. Das örtliche Luftmuseum, sowie eine Bowlinganlage ließen den Nachmittag kurzweilig werden. Und zur Entschädigung für das Durchhalten blinzelte beim abendlichen Grillen auch die Sonne vom Himmel.

Trotz des umfangreichen Programms wurde abends noch ausgiebig gefeiert um dann wieder erschöpft in den Zelten zu verschwinden.

Das Wetter am letzten Tag, einem Sonntag meinte es gut. Es war meist trocken. Der Trainingsbetrieb kochte noch einmal auf. Unter anderem waren mit Lehrreferent Walter Knör, Prüfungsreferent Hans Sperl und Lehrteammitglied Holger Heubeck drei Topreferenten zugegen.

Das Bayerncamp 2010 war wieder eine rund um gelungene Veranstaltung. Dafür sorgte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Nächstes Jahr sind wir zu Gast in Nördlingen. Die ersten Anmeldungen sind schon da.

 

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Matthias Riedel
Stv. Jugendreferent Ju-Jutsu Verband Bayern e. V.

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