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Der rote Faden zum Prinzip.

 

Regensburg - Gut. Ich gestehe. Ich bin ein Fan des Referenten. Die geneigten Leser mögen mir also meine Voreingenommenheit verzeihen. Gut. Zu den Fakten. Am Freitag, den 23. Juli kam Wolfi Heindel, Landestrainer Fighting und 3. Dan, auf Einladung von Wolfi Wegner vom Budokan nach Regensburg, um ein Stützpunkttraining zum Thema "Freie Anwendung" zu halten. Es waren sechzehn Teilnehmer, die sich der Güte des Referenten bewusst waren, schließlich hat Wolfi den Weltmeistertitel nach Bayern geholt - wohin er naturgemäß ja auch gehört. Zwei Stunden Training, danach Pizza. Alles? Nein! Denn diese beiden Stunden waren gefüllt mit Ju-Jutsu vom Feinsten. Wolfi machte erst mal seine Sicht der Dinge klar - freie Anwendung als Königsdiziplin in der Prüfung, der Ju-Jutsuka als Krieger - und ließ dann den Teilnehmern mit einem lockeren und doch schon Ju-Jutsu orientierten Aufwärmtraining die Knochen kochen. Im Anschluss daran rollte er das Feld von hinten auf, und begann mit Part 3 - Boden. Und hier zeigte sich wieder die große Erfahrung des Referenten. Für alle Teile der freien Anwendung machte Wolfi grundlegende Prinzipien klar. So ging es am Boden um die Beweglichkeit der Hüfte, in Part 2 um die Bewegungs- und Wurfrichtungen im Stand, in Part 1 um die richtige Distanz. Dieses Thema bestimmte auch wie ein roter Faden das ganze Training, und so lässt sich feststellen: Der Idealfall ist eingetreten, die Teilnehmer wissen, was sie eigentlich gelernt und mitgenommen haben. Perfekt. Danke Wolfi!

 

 

Florian Seidl
Budokan Regensburg

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