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Gelungener
Abschluss einer Wettkampfsaison
Amberg
– Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Somit schließt auch wieder eine
Wettkampfsaison ab. Traditionell gehört das letzte Turnier der Jugend. Somit
pilgerten über 110 junge Ju-Jutsuka aus Bayern, anderen Bundesländern und Österreich
mit Trainern und Eltern im Gepäck nach Amberg. Die ausrichtenden Ju-Jutsuka
dort zauberten wieder eine perfekte Organisation.
Wegen der
hohen Beteiligung war auch der Zeitplan recht straff. So ging es nach einer
kurzen Begrüßung gleich los. Am Vormittag wurden unter anderem die Klassen im
Duo ausgekämpft. Gut in Form präsentierte sich das Wallersdorfer Duo-Paar
Susanne Windecker und Franziska Stemmer. Mit stimmiger Technikauswahl und
Dynamik gelang es ihnen die Verfolgung der erstplatzierten Burghauser
Duo-Schwestern Carolin und Nadja Wolfersberger aufzunehmen. Letztendlich mussten
sie sich jedoch gegen das erfahrene und präzise arbeitende Burghauser Team
geschlagen geben.
Erfreulich
war es auch, dass einige Nachwuchspaare zu sehen waren. Die Arbeit des
Staffelsteiner Ju-Jutsuka nimmt immer deutlicher Formen an. Erkennbar war dabei
die Leidenschaft und, die dort in den Aufbau der Nachwuchstruppe investiert
wird.
Im
Fighting gab es mit den Startern in der Klasse U10 ein Novum. Der Test verlief
erfolgreich. Zwar sind die kämpferischen Möglichkeiten wegen der starken
Reglementierung in dieser Altersklasse nicht übermäßig. Das kommt jedoch den
entwicklungsbedingten Leistungsmöglichkeiten und der Fürsorge entgegen. So
konnten die Kleinsten Erfahrungen sammeln, ohne Raubbau zu betreiben.
Das
technische Niveau bei den jugendlichen Kämpfern war durchwachsen. Daraus kann
man aber keinen Trend ableiten, da das Nikolausturnier von der Struktur her
schon immer überwiegend ein Anfängerturnier war. Highlights gibt es aber immer
wieder. So zum Beispiel die Finalbegegnung in der Klasse U15 bis 50Kg m. Hier
standen sich Alexander McKinley aus Herzogenaurach und Martin Janisch aus dem österreichischen
Kottingbrunn gegenüber. Zunächst legte Janisch beherzt mit vielen sauberen
Schlagtechniken vor. Hier sah es zunächst aus, als ob McKinley kein passendes
Konzept für diese Begegnung gefunden hätte. So musste sein Coach leicht nervös
den immer größer werdenden Punktevorsprung beobachten. Ab der Mitte des
Kampfes wendete sich jedoch das Blatt. Eingeleitet mit einer Aushebetechnik
startet McKinley die Aufholjagd und konnte schließlich bis zum Schluss in Führung
gehen.
Auch in
der Klasse U18 bis 66 Kg m gab es interessante Begegnungen. Die Klasse war gut
besucht. Nachdem die Pools ausgekämpft waren, trafen sich Johannes Aumüller
vom LKS Gerolzhofen und Stefan Rogger vom TV Burghausen. Beide hatten auf ihrem
bisherigen Weg nahezu alles überlegen gewonnen. Somit war Spannung garantiert.
In der Finalbegegnung ließen beide Kämpfer nichts anbrennen und machten von
Anfang an ordentlich Druck. Aumüller konnte sich jedoch klar durchsetzen. Die
ausgewogene Mischung in allen Parts und der richtige Blick für die Situation
brachten ihn in Führung und bescherten ihm Platz 1.
Gewinner
waren an diesem Tag jedoch wieder alle. Die tolle Stimmung und die
gesellschaftlichen Höhepunkte machten wieder den einzigartigen Charakter des
Turniers aus. Und zum Schluss durften natürlich nicht die Premium-Schoko-Nikoläuse
für alle Wettkämpfer fehlen. Ein Dank er geht auch noch an die Kampfrichter,
die mit ihren guten Leistungen und jugendgerechtem Einsatz für einen
reibungslosen Ablauf sorgten.

Matze
Riedel
Medienreferent JJVBayern
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